„Herbst in Waltershofen“ – Kindertreff-Projekt (23.9. - 26.10.2004)

Anforderung von Fotos  auf CD-ROM:

Die Bilder auf dieser Seite sind mit einer Digitalkamera aufgenommen, bearbeitet und für das Internet in Größe und Auflösung stark reduziert. Um die Bilder größer zu betrachten, zu bearbeiten oder auszudrucken können diese als unbearbeiteten Originalbilder der Kamera im JPG-Format auf einer CD-ROM von den TeilnehmerInnen der Aktion und deren Eltern hier kostenlos angefordert werden. Die CD kann dann im Kinder- und Jugendtreff abgeholt werden.

Stofftaschen mit herbstlichen Motiven bedrucken

Bei unserem Herbst-Projekt klebte uns das Pech an den Schuhen: das regnerische Wetter verunmöglichte eine Planung bei der Weinlese, Martina wurde krank und im Maisfeldlabyrinth misslangen sämtliche Fotos.
Auch von der Herstellung der Blattrelief-Kerzenhalter gab es wegen der allgemeinen Hektik keine Fotos.
Deshalb beginnt die Bildergeschichte mit dem Bedrucken der Stofftaschen. Die Traubenmotive kamen mittels Korken, Weinblätter und Stofffarbe auf die Taschen.

Ausflug zum Labyrinth im Maisfeld

Außer einigen kleinen Pannen verlief die Radtour zum Maisfeldlabyrinth ohne größere Probleme.

Im Maisfeld war's dann so richtig spannend. Obwohl wir in 4 Gruppen fast eineinhalb Stunden durch das Labyrinth irrten, gelang es niemandem, den 7. Posten zu finden.

Alle anderen Fragen zum Thema „Olympia“ lösten wir natürlich mit links, und so warten wir nur noch auf unseren Hauptgewinn bei der Verlosung!
Wenigstens alle Kinder haben wir wieder gefunden. Nach der Spannung im Labyrinth durfte dann erst mal bei der Strohschlacht getobt werden ...
... und mancher war richtig froh, den Ausgang gefunden zu haben!

„Von der Traube zum Wein“: Besuch beim Weingut Hercher

Schon auf dem Weg zum Weingut Hercher war die Stimmung so, ...
... wie üblicherweise nach der Weinprobe!
Kein Wunder, denn gerade in diesem Moment hatte der Herbst 2004 ...
... eine kurze Regenpause!
Im Weingut zeigte uns Manuel erst mal wie die Bottiche mit Trauben mit dem Kran entladen werden und in einen großen Trichter fallen, um dort zuquetscht zu werden.
Gerade waren rote Trauben an der Reihe und der Saft läuft über die große Walze und verschwindet in einem Rohr.
Das kommt dann bei einem riesigen Tank wieder zum Vorschein. Dort wird der Saft gefiltert.
Mit der Öchslewaage prüft Manuel, ob der Wein auch gut wird - er war zufrieden.
Eine Waage hatten wir uns zwar anders vorgestellt, aber jede(r) durfte mal durch das merkwürdige Teil sehen ...
... um sich mit prüfendem Blick ein Bild von der neuen Ernte zu machen ...
... und dabei die ersten Expertengespräche zu führen!
Und noch eine komische Waage – da wird nichts draufgestellt, sondern drangehängt.
Im Keller ist der ganze Wein versteckt! Manuel erzählte uns von der Gärung und wir sahen, ...
... dass die Tanks mit Wasser gekühlt werden und wie die Gärgase aus den Glasröhrchen über den Tanks blubbern.
In der Abfüllanlage kommt dann der fertige Wein in die Flaschen ...
... und wird sogar automatisch mit einem Schraubdeckel oder Korken verschlossen.
Hier ist die Maschine, die die Etiketten auf die Flasche klebt.
Die Etiketten werden auch selbst hergestellt und so ist es möglich, sich sogar ein eigenes Etikett machen zu lassen!
Zum Schluss gab es dann noch die übliche Weinprobe in Form von rotem und weißem Traubensaft – ganz frisch gepresst, hmmm!
Auch Trauben durften wir probieren, und sogar das Glas von Herchers Weingut mit nach Hause nehmen!
Nach dieser Stärkung schafften wir dann auch den Heimweg im strömenden Regen. (Da wir keine Unterwasserkamera haben, gibt's davon auch kein Bild.)

Herzlichen Dank an Manuel, die ganze Familie Hercher und an Fabienne für die Führung und die tolle Bewirtung!

Gläser mit Serviettentechnik verzieren und mit selbstgemachtem Apfelmus füllen

Zum Herbst in Waltershofen gehören natürlich neben Mais und Wein auch Äpfel.
Wir haben welche zu Apfelmus gekocht ...
... und in Gläser gefüllt, die wir zuvor durch Serviettentechnik mit Blumen verziert hatten.

Projektabschluss und Abschied von Martina

Auch am letzten Tag unseres Herbst-Projekts gab es natürlich was zum Basteln, ...
... so dass nun einige Wohnungen in Waltershofen mit Geister- Kürbis- oder Apfelgirlanden geschmückt sein dürften.
In der Küche wurden derweil Kürbisse geschnitten, ...
... und Kartoffeln geschält.
Dies alles unter den Anfeuerungsrufen einer hungrigen Meute, ...
... die von der Qualität von Martinas Kürbissuppe schon nach dem Probierlöffel  restlos überzeugt ist.
Wer meint, dass Kindern keine Kürbissuppe schmeckt, der wurde hier eines Besseren belehrt!
Da hatten die zur Feier des Tages anwesenden Eltern erst mal das Nachsehen.
Das Gedränge auf Martinas Abschiedsfoto ...
... ließ die Hauptperson etwas in den Hintergrund geraten. War ja schließlich eine schöne Zeit mit vielen tollen Projekten und Aktionen im Kindertreff mit Martina.

Aber Martina hat halt noch viel vor – alles, alles Gute dazu!